Verfahrenstechnik und Umweltschutz
Beim Betrieb von Wasseraufbereitungsanlagen fallen Rückstände an, die bei der Reinigung zusammen mit Aufbereitungsmitteln aus dem Rohwasser filtriert werden. Diese eher naturnahen Rückstände dürfen dennoch nicht oder nur in geringen Mengen in die Gewässer gelangen. Sie werden deshalb in separaten Behandlungsanlagen abgetrennt. Die Rückstände werden einer umweltgerechten Verwertung zugeführt. Das Klarwasser gelangt ins Gewässer und unterliegt Überwachungswerten. Diese werden regelmäßig gemessen und den zuständigen Umweltbehörden übermittelt und von der Gewässerschutzbeauftragten der TFW überwacht.In regelmäßigen Abständen wird das Rohrnetz gespült, um Ablagerungen zu entfernen. Das dabei verwendete Trinkwasser und das entstehende Spülwasser unterscheiden sich hinsichtlich einiger chemischer Parameter vom Wasser in natürlichen Gewässern. Deshalb sind für Netzspülungen und den Abschlag des Wassers in die Vorfluter bei den zuständigen Umweltbehörden Genehmigungen einzuholen. Die Auswirkungen auf das natürliche Ökosystem bleiben damit minimal.