Künstliches Hochwasser unterhalb der Talsperre Weida wegen Pegeleichung

Zur Optimierung des Hochwasserschutzes im Weidatal führt die Thüringer Fernwasserversorgung gemeinsam mit der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie im Zeitraum vom 15. Mai 2018, 07:00 Uhr bis 16. Mai 2018, 18:00 Uhr eine sogenannte Pegeleichung durch.

Hierzu wird die Abgabe aus der Talsperre Weida im besagten Zeitraum schrittweise von 0,2 bis auf 11,0 m³ pro Sekunde erhöht und liegt damit innerhalb der definierten schadlosen Abgabe an den Unterlauf. Gleichzeitig finden am Pegel Staitz/Weida, direkt unterhalb der Talsperre Weida, hydrometrische Messungen von Wasserstand und Fließgeschwindigkeit statt.

Bekannte neuralgische Punkte im Gewässerlauf zwischen der Talsperre Weida und der Leuba-Mündung in Loitsch werden in bestimmten zeitlichen Abständen durch Streckenposten der Thüringer Fernwasserversorgung kontrolliert. Die abgegebenen Wassermengen entsprechen einem Abfluss, der natürlicherweise jedes zweite Jahr im Unterlauf der Talsperre Weida auftritt.

Während des Abflussversuchs werden in der Weida zwischen Talsperre und Mündung in die Weiße Elster Wasserstände auftreten, die höher als das für diese Jahreszeit übliche Maß sind. Deshalb wird dringend geraten, sich nicht im unmittelbaren Uferbereich oder im Flussbett der Weida aufzuhalten.

Wir bitten die Anwohner um Verständnis und warnen gleichzeitig vor den Gefahren. Die unerwarteten Wassermengen können insbesondere für spielende Kinder und Angler eine Gefahr darstellen.

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