Warnung vor Hohlräumen unter Eisflächen

Mit anhaltenden Temperaturen im Minusbereich werden in den nächsten Tagen Seen und Talsperren in Thüringen gänzlich zufrieren.

Viele Kinder, Naturfreunde und Sportler reizt die vermeintlich stabile Eisfläche. Die Gefahr, dass das Eis bricht, ist unabhängig von dessen Stärke extrem hoch.

Anders als bei natürlichen Seen haben Talsperren aufgrund der stetig schwankenden Wasserabgabe einen ständig wechselnden Wasserspiegel. Wenn sich auf einer Talsperre eine Eisfläche bildet, entsteht zwischen dem Eis und dem Wasser ein Hohlraum. Dadurch ist das Eis nicht tragfähig. Bricht dann das Eis, besteht Lebensgefahr!

Trotzdem haben zugefrorene Flüsse und Seen gerade auf Kinder eine große Anziehungskraft. Deshalb bittet die Thüringer Fernwasserversorgung besonders Eltern, Lehrer und Erzieher, die Kinder auf die Gefahren hinzuweisen und über die Zusammenhänge aufzuklären.

Wer die Eisflächen dennoch betritt, handelt unverantwortlich und begibt sich in Lebensgefahr.

Warnung vor wetterunabhängigen Wasserspiegelschwankungen wegen Funktionsproben an der Talsperre Leibis/Lichte

In den nächsten Monaten werden an der Talsperre Leibis/Lichte Wartungsarbeiten und Funktionsproben an Großarmaturen durchgeführt. Dadurch kommt es zeitweilig zu außergewöhnlich hohen Wasserabgaben an das Wildbett der Lichte...

Nächster Termin:

20.11.2017

50 Jahre – Die Thüringer Fernwasserversorgung feiert das Verbundwasserversorgungssystem Mittel- und Nordthüringen

Über Jahrhunderte wurde Thüringen aus Quellfassungen, Wassertrögen, Grundwasserbrunnen und Stadtbächen mit Wasser versorgt. Erst die einsetzende Industrialisierung und die dadurch hervorgerufenen Engpässe bei der Trinkwasserversorgung lösten den Bau neuzeitlicher Wasserversorgungssysteme aus.

Die ersten Trinkwassertalsperren wurden gebaut. Sie sollten die Schwankungen des natürlichen Wasserdargebots ausgleichen. Noch heute stützt sich die Versorgung mit Trinkwasser in Thüringen auf zwei Säulen, lokale Grund- und Quellwasservorkommen und Fernwasserversorgung aus den Trinkwassertalsperren der Thüringer Mittelgebirge.

Seit 1967 versorgt die Talsperre Ohra mit der angeschlossenen Trinkwasseraufbereitungsanlage Luisenthal und dem Fernwasserverteilungssystem als sogenanntes Verbundwasserversorgungssystem 700 000 Einwohner der Städte und Gemeinden des Thüringer Beckens bis nach Jena und über Sömmerda hinaus...

Strategische Neuausrichtung zeigt erste Erfolge bei der Thüringer Fernwasserversorgung

Anstalts- und Gewährträger bestätigten gestern den erstmals positiven Jahresabschluss

Die Thüringer Fernwasserversorgung bestätigt für das Jahr 2016 mit einem Jahresüberschuss von 366.000 € erstmals ein positives Jahresergebnis...