Thüringer Fernwasserversorgung - der regionale Arbeitgeber

Werden Sie Teil der Thüringer Fernwasserversorgung. Täglich bringen sich unsere Mitarbeiter ein, um die Thüringer mit Trinkwasser - dem Lebensmittel Nummer 1 - zu versorgen. Trinkwasseraufbereitung, Bauwerksüberwachung, Hochwasserschutz, Rohrnetzunterhaltung, Projektplanung, Geodatenmanagement - das alles sind Themen aus den Arbeitsbereichen.

Berufsbilder und Erfahrungen

Arbeitssicherheit und Brandschutz
Ralph Walde

Ralph Walde ist Fachkraft für Arbeitssicherheit und Brandschutzbeauftragter

„Durch meine berufliche Karriere bei der Thüringer Fernwasserversorgung, angefangen als Auszubildender zum Anlagenmechaniker für Versorgungstechnik, Instandhaltungsmechaniker in der Trinkwasseraufbereitung und als Rohrnetzmeister im Rohrnetz, erlangte ich die Qualifikation zur Fachkraft für Arbeitssicherheit und zum Brandschutzbeauftragten. Ich habe die Aufgabe, den Arbeitgeber, insbesondere alle Vorgesetzten mit übertragenen Unternehmerpflichten, in allen Fragen der Sicherheit und des Gesundheits- und Brandschutzes zu beraten und zu unterstützen. Gemeinsam setzen wir die Anforderungen verschiedenster Rechtsvorschriften um und gestalten sie in der betrieblichen Praxis. Dabei sind mir ein effizienter Arbeitsschutz und eine wirksame Unfallvermeidung im Hinblick auf die Herausforderungen einer immer schnelleren und anspruchsvolleren Arbeitswelt besonders wichtig. Ein weiteres Ziel ist es für mich, die in unserem Thüringer Fernwasserversorgung-Leitbild verankerten Unternehmenswerte mitzugestalten und umzusetzen: Streben nach hohem Niveau in Bezug auf Arbeitsschutz, Umweltschutz, neue Technologien und soziale Belange.“

Stauwart Instandhaltung
Daniel Duda

Daniel Duda ist Stauwart Instandhaltung

„Als Stauwart für Instandhaltung gehört es zu meinen Aufgaben, mit regelmäßigen Kontrollen und Messungen im Rahmen der Bauwerksüberwachung die Funktionsfähigkeit unserer Talsperren zu gewährleisten. Die Talsperren Leibis/Lichte, Deesbach, Engerda, Noßbach, Scheibe-Alsbach sowie das Hochwasserrückhaltebecken Watzdorf gehören zu meinem Zuständigkeitsbereich. Besonders gut gefällt mir an meiner Arbeit, dass ich die wunderschöne und gesunde Natur als mein Büro bezeichnen darf und mein Aufgabenbereich sehr vielseitig ist.“

Fachingenieur Geodateninfrastruktur
Carolin Gerbert

Carolin Gerbert ist Fachingenieurin Geodateninfrastruktur

„Seit 1990 war ich am Aufbau des ‚Schwarzasystems‘ beteiligt. Mit der Entstehung des neuen Betriebsstandortes in Zeigerheim wurde das Bestandswesen für dieses Fernwasserversorgungssystem grundlegend neu aufgebaut. Im Laufe der Jahre hat sich mein Aufgabengebiet immer wieder verändert und erweitert. Aus analogen Plänen wurde ein digitales Netzinformationssystem. Alle baulichen Veränderungen, der Neubau von Anlagen und das gesamte Baugeschehen in Fremd- und Eigenleistung müssen sorgfältig dokumentiert werden.
Ich freue mich, mit meiner sehr abwechslungsreichen Tätigkeit einen Beitrag zur Daseinsvorsorge in Thüringen zu leisten. Die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen ist sehr vielschichtig – es macht mir Freude, mich für alle Bereiche der Thüringer Fernwasserversorgung einzusetzen. Die Arbeit mit den verschiedenen Programmen ist eine Herausforderung, und der schönste Lohn sind die guten Ergebnisse.“

Rohrnetzmeister
Wilfried Ortlepp

Wilfried Ortlepp ist Rohrnetzmeister

„Eigentlich bin ich gelernter Kfz-Mechaniker, jedoch bereits seit 1981 bei der Thüringer Fernwasserversorgung. Bis 1985 war ich in der Wasseraufbereitung in Luisenthal tätig, im Anschluss daran Fuhrparkverantworlicher sowie in der Rohrnetzwerksatt beschäftigt. In den Jahren 1993 bis 1995 habe ich mein Meisterstudium in Dresden absolviert und bin heute Wassermeister. In all den Jahren, in denen ich in diesem Betrieb arbeite, standen wir immer vor großen Herausforderungen wie etwa Materialbeschaffungsprobleme, schwierige Rohrnetzreparaturen und sogar Havarien. Von 1990 bis heute fanden große Umbau- und Erneuerungsmaßnahmen statt. Es musste viel Neues erlernt und nach unterschiedlichsten Lösungen in den Arbeitsabläufen geforscht werden, um die Versorgung mit Trinkwasser ohne Einschränkungen gewährleisten zu können. Seit 1990 bilde ich die Lehrlinge im Rohrnetz in Luisenthal aus. Man kann schon sagen, dass meine Arbeit durchaus anstrengend ist. Dabei ist sie aber auch hochinteressant und abwechslungsreich, weshalb es mir nach wie vor viel Freude bereitet, hier zu arbeiten.“

Betriebsingenieur
Marco Riese

Marco Riese ist Betriebsingenieur

„Als Betriebsingenieur bin ich für die Planung, Organisation und Durchführung aller notwendigen Messungen zur Bauwerksüberwachung der 24 Stauanlagen des Meisterbereiches Straußfurt verantwortlich. Die gewonnenen Messergebnisse unterziehe ich einer primärstatistischen Auswertung mit dem Ziel, der laufenden aktuellen Bewertung und Interpretation des Kurz-, Mittel- und Langfristbewegungsverhaltens der Absperrbauwerke und der zugehörigen Bauteile. Darüber hinaus umfasst mein Tätigkeitsfeld die Entwicklung von Konzepten zur messtechnischen Überwachung sowie die daran anschließende fachliche Begleitung von Baumaßnahmen zum Neubau bzw. zur Modernisierung von Messeinrichtungen. An meinem Beruf liebe ich die Vielseitigkeit, die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung und zum selbstbestimmten Arbeiten. Ich habe tolle Kollegen, mit denen ein kreatives und konstruktives Arbeiten möglich ist.“

Bürokauffrau
Monika Zscheyge

Monika Zscheyge ist eine von 10 Bürokauffrauen

„Als Bürokauffrau im Meisterbereich Zeulenroda-Triebes habe ich ein breites Tätigkeitsfeld. Aufgabenstellungen und Verantwortlichkeiten in der Büroorganisation, interner und externer Schriftverkehr, Auftragsbearbeitung, Vertragsgestaltung und kaufmännische Sachbearbeitung, also Rechnungsbearbeitung, Kontierungen, Inventarisierung, Kontrolle des Budgets im Wirtschaftsplan, Budgetumverteilungen, Stammdatenpflege und statistische Auswertungen sind Gegenstand meiner Tätigkeit. Neben den kaufmännischen Aufgaben erledige ich sämtliche Sekretariatsarbeiten im Meisterbereich wie ein- und ausgehende Post, Terminkoordination, Beschaffung von Büromaterial, Ablage und Archivierung von Unterlagen, Organisation und Vorbereitung von Besprechungen und so weiter. Das breite Spektrum erfordert eine gute Arbeitsorganisation und entsprechende Fachkenntnisse, die man immer wieder aktualisieren muss. Das ist es auch, was diese Tätigkeit für mich immer wieder interessant macht.“

Fachingenieur für Talsperrenbetrieb und -sicherheit
Dr. Michael Sabrowski

Dr. Michael Sabrowski ist Fachingenieur für Talsperrenbetrieb und -sicherheit

„Ich koordiniere die Anpassung aller Stauanlagen an die allgemein anerkannten Regeln der Technik. Vertiefte Überprüfungen, die Sicherheitsüberwachung der Stauanlagen und die Bearbeitung wasserrechtlicher Fragestellungen sind Teil meines beruflichen Alltags. Das breite Aufgabenspektrum finde ich sehr reizvoll. Neben der betriebsübergreifenden Abstimmung sind die detaillierten spezifischen Untersuchungen aus verschiedenen Fachdisziplinen eine interessante Herausforderung. Vielfach werden mathematisch-physikalische Computermodelle oder auch wasserbauliche Modelle eingesetzt, um nachhaltige Entscheidungen zu treffen. Das gelingt oft nur in enger Zusammenarbeit mit externen Spezialisten. So schaffen wir ein ausgewogenes Verhältnis zwischen baulichen und betrieblichen sowie sicherheitstechnischen und wirtschaftlichen Anforderungen. Wenn es aber um einfache Nachweise und Kontrollrechnungen geht, greife ich natürlich selbst zu Stift und Taschenrechner.“