Fernwasserinformation Juli - Dezember 2021

Geprüfte Trinkwasserqualität

Trinkwasser gehört in Deutschland zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln. Um eine durchgehend gute Qualität dieser wertvollen Ressource zu gewährleisten, steuert und überwacht die TFW ihre sieben Trinkwassertalsperren entsprechend der Regelwerke der Branche, so wie es die rechtliche Grundlage dafür, die Trinkwasserverordnung (TrinkwV), vorsieht. Untersuchte Parameter sind beispielsweise Mineraliengehalt des Wassers, das Vorhandensein von Mikroorganismen oder der Wasserhärtegrad. Auch pH-Wert, elektrische Leitfähigkeit, Temperatur oder Wassertrübung geben Auskunft über die Trinkwasserqualität und werden daher strengstens überwacht.

Messungen vor Ort

In verschiedenen Wasserschichten der Trinkwassertalsperren überprüfen Mitarbeitende der TFW regelmäßig die Wasserqualität mittels Online-Messgeräten. Um auch die Tiefenverteilung der Inhaltsstoffe zu ermitteln, geschieht dies für alle Talsperren im immer gleichen Abstand (alle fünf Meter). Die Häufigkeit der Probennahme ist u.a. davon abhängig, wieviel Rohwasser aus der Talsperre abgegeben wird. Im Reinwasser, das die Trinkwasseraufbereitungsanlagen in Luisenthal und Zeigerheim verlässt, werden z. B. täglich Proben entnommen, während das Fernwassertransportnetz mindestens alle 14 Tage beprobt wird.

Messungen im Labor

Die Wasserproben werden im Auftrag der Prüflabore in Luisenthal und Zeigerheim entnommen und durch diese weiter analysiert. Bei der photometrischen Messung werden beispielsweise Bestandteile der Wasserprobe mittels spezieller Chemikalien eingefärbt. Die durch chemische Reaktion ausgelöste Farbintensität gibt Aufschluss über Zusammensetzung und Konzentration chemischer Stoffe wie beispielsweise Nitrat, Kupfer oder Mangan.

Aufbereitung der Messergebnisse

Die Ergebnisse der Wasseranalyse leitet die TFW an die zuständigen Gesundheitsämter sowie an ihre Fernwasserkunden weiter. Zudem fließen die Messdaten bei der TFW in eine Datenbank, aus der sich langfristig Trends für die Entwicklung von Wasserökosystemen ableiten lassen. Die halbjährlich veröffentlichte „Fernwasserinformation“ dient zudem dazu, die Öffentlichkeit über die Qualität ihres Trinkwassers zu informieren.

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