Zur Vorbereitung der geplanten Bauarbeiten zur Erweiterung und Instandsetzung des Hochwasserrückhaltebeckens Straußfurt setzt die Thüringer Fernwasserversorgung (TFW) ab März 2026 die archäologischen Untersuchungen fort. Ziel ist die bodendenkmalpflegerische Freigabe der betroffenen Baufelder, um später einen reibungslosen Bauablauf sicherzustellen.
Bereits 2025 führte das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie erste Prospektionen zwischen dem Hauptdamm und der Bahntrasse/B4 durch. Prospektionen sind vorgelagerte Erkundungen, bei denen Archäolog*innen mittels Suchschnitte mit Baggereinsatz prüfen, ob archäologisch relevante Funde im Boden zu erwarten sind.
Von März bis April erfolgen weitere Untersuchungen entlang der geplanten Baufelder im Bereich der Hochwasserentlastung und des südlichen Hauptdamms. Das Absuchen des entleerten Beckens ist bis zum geplanten Wiedereinstau Mitte April vorgesehen.
Die TFW weist darauf hin, dass die Baufelder als Baustellenbereich nicht betreten werden dürfen.