Informationstag Bewässerung

Bewässerung mit Düsenwagen

Bösleben – Der Klimawandel ist in der Landwirtschaft und im Gartenbau spürbar. Nun gilt es, gemeinsam intelligente Lösungen zu entwickeln, wie die Ressource Wasser in den kommenden Jahrzehnten effizient und nachhaltig genutzt werden kann. Der Thüringer Bauernverband, der Landesverband Gartenbau sowie die Thüringer Fernwasserversorgung luden am 26. Februar Vertreter des Gartenbaus und der Landwirtschaft zu einem ersten Info-Tag „Bewässerung“ ein.

„Wasser ist wichtig“, mit den Worten eröffnete Ulrich Haage, Präsident des Landesverbandes Gartenbau Thüringen, die gemeinsame Auftaktveranstaltung. Im Kern der Veranstaltung stand die zentrale Herausforderung: „Wo wird Wasser benötigt, wo gibt es Wasser, und welche modernen Möglichkeiten der Bewässerung gibt es“. Die Thüringer Fernwasserversorgung betreibt und unterhält rund 70 Anlagen mit Brauchwassernutzung, darunter 30 Kleinspeicher. Der Stauraum der Anlagen umfasst insgesamt über 100 Mio. Kubikmeter bei Vollstau mit einem anteilig nutzbaren Stauraum für Brauwasser. Welche Methoden der Bewässerung in der Praxis eingesetzt werden können und wie die Erfahrungen der Anwender sind, wurde in den einzelnen Vorträgen aufgegriffen. Der Vertreter der Thüringer Klimaagentur präsentierte die bisherigen Klimaaufzeichnungen und die Prognosen für die kommenden Jahrzehnte für Thüringen.

Unterstützung für Interessenten

Eine gesicherte Wasserquelle ist Grundvoraussetzung für jedes Bewässerungsvorhaben. Die Thüringer Fernwasserversorgung stellt Wasser an ihren Anlagen in guter Qualität und ausreichender Menge für Thüringer Erzeuger bereit. Die Dienstleistungen der Thüringer Fernwasserversorgung rund ums Brauchwasser umfassen die Begleitung bei der Erstellung der Konzeption neuer Bewässerungsvorhaben, hydrologische Messungen und Auswertungen sowie Hilfestellung und Begleitung bei wasserrechtlichen Antragsverfahren. Die Vertragsdauer für die Bereitstellung des Brauchwassers ist von den Agrar- und Gartenbaubetrieben frei wählbar.

Projektverantwortlicher und Ansprechpartner:
Markus Möller
Fachhydrologe Wasserbewirtschaftung

Anfrage Bewässerung

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