Neubau der Unstrutbrücke in Henschleben

Zuwegung erfolgt über Behelfsbrücke

Anlieferung der Francis-Turbine

Henschleben – Die in den 50er Jahren erbaute Unstrutbrücke von Henschleben in das Hochwasserschutzgebiet ist in die Jahre gekommen und wird neu errichtet. Eine Behelfsbrücke wird während der Bauphase die Zuwegung sicherstellen. Die Thüringer Fernwasserversorgung geht von einer Gesamtbauzeit bis November 2020 aus.

Die gesamte Baumaßnahme ist durch das Zeitfenster des Anstaus und Abstaus des Hochwasserrückhaltebeckens Straußfurt vorgegeben. Am 7. Oktober beginnen die Baumaßnahmen in Henschleben mit der Errichtung einer Behelfsbrücke. Die Brücke mit einer Traglast von 60 Tonnen wird in unmittelbarer Nähe der zu sanierenden Bücke bis Ende Oktober gestellt. Erst nach Sicherung der Zuwegung in das Hochwasserschutzgebiet wird die alte Unstrutbrücke für den Abriss und Neubau gesperrt. Die Zuwegung in das Gebiet ist in der gesamten Bauphase bis zur Fertigstellung der neuen Brücke zunächst über die alte Unstrutbrücke und ab Ende Oktober über die Behelfsbrücke gegeben. Genutzt wird die Brücke vor allem von der Thüringer Fernwasserversorgung, um zum Schöpfwerk, dem Nebendamm und der Unstruteindeichung und den Hochwasserschutzraum zu gelangen. Insbesondere im Hochwasserfall muss die Handlungsfähigkeit im Schöpfwerk Henschleben II gegeben sein. Viele Spaziergänger nutzen die Brücke, aber auch landwirtschaftliche Betriebe zur Bewirtschaftung der im Hochwasserschutzraum befindlichen Nutzflächen.

Die Thüringer Fernwasserversorgung geht von einer Fertigstellung des Neubaus im Sommer 2020 aus. Im Zuge der Maßnahmen wird es zu Baustellenverkehr kommen, welcher über die Ortslage Henschleben als einzige Zuwegung erfolgt. Der Rückbau der Behelfsbrücke wird in Abhängigkeit vom Wasserstand bis voraussichtlich November 2020 erfolgen.

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