Neue Brücke über die Unstrut

Arbeiten am HRB Straußfurt liegen im Zeitplan

Henschleben – Am 2. April wurden die Brückenträger für die neue Unstrutbrücke in Henschleben gesetzt. Aufgrund der engen Zufahrt zur Baustelle erfolgte die Anlieferung der drei Brückenträger zeitversetzt. Die rund 15 Meter langen Fertigteile für die neue Unstrutbrücke wurden mit einem Autokran montiert.

Die neue Brücke soll Ende Juni betriebsbereit sein. Bis es soweit ist, sind noch einige Arbeiten erforderlich. So werden zunächst die Ortbetonergänzung vorgenommen und die Kappen hergestellt, weitere Aktivitäten sind u.a. die Erdarbeiten am Damm und an den Böschungen, die Herstellung der Deckschicht und der Einbau der Brückenausstattung. Kurz vor der Inbetriebnahme wird die Behelfsbrücke demontiert. Bis zu diesem Zeitpunkt erfolgt die Zuwegung weiterhin über die bestehende Behelfsbrücke.

Die gesamte Baumaßnahme ist durch das Zeitfenster des Anstaus und Abstaus des Hochwasserrückhaltebeckens (HRB) Straußfurt vorgegeben. Ab Mai beginnt die Anstauphase am Hochwasserrückhaltebecken. Ab Anfang Juli bis Ende September wird die Baustelle über den Sommer nahezu ruhen. Erst nach dem Abstau des Hochwasserrückhaltebeckens ab Oktober können die Widerlager und der Fahrdamm der bisherigen Behelfsbrücke vollständig zurückgebaut werden. Für diese Arbeiten muss die Unstrut nach dem Abstau in ihrem ursprünglichen Flussbett und damit Baufreiheit geschaffen sein. Die Thüringer Fernwasserversorgung geht von einer Gesamtbauzeit bis November 2020 aus.

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