Präventionsmaßnahmen zur Sicherung der Versorgung

Schulen bleiben geschlossen, Veranstaltungen werden abgesagt, Einreisen werden unterbunden – der Coronavirus SARS-CoV-2 verlangt von den Menschen, sich vorerst von Gewohntem zu trennen. Die außergewöhnliche Situation erfordert erhöhte Vorsichtsmaßnahmen. Die Thüringer Fernwasserversorgung (TFW) unterstützt die Maßnahmen zur Vorbeugung der Ausbreitung des COVID-19 und folgt den Empfehlungen des Robert Koch Institutes und der Weisung vom Landesverwaltungsamt.

Konzentration auf Kernaufgaben

Im Rahmen des Krisenmanagements wurden bei der TFW präventive und aktive Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeitenden eingeleitet. Aktuell befindet sich die TFW noch im Normalbetrieb, trifft aber bereits Vorkehrungen für einen Betrieb bei erhöhtem Personalausfall. Im Pandemiefall soll die Leistungsfähigkeit der TFW so lang wie möglich erhalten bleiben. Priorität haben die Trinkwasserversorgung und der Hochwasserschutz sowie die Stauanlagensicherheit.

Um die Mitarbeitenden der TFW vor Ansteckungen, aber auch Quarantänemaßnahmen der Gesundheitsbehörden zu schützen, wurden kurz- und mittelfristig Vorsichtsmaßnahmen festgelegt. Allen Mitarbeitenden ist die Teilnahme an dienstlichen externen Schulungen, Seminaren, Tagungen und Arbeitskreissitzungen aktuell untersagt. Auch die Führungen und eigene Veranstaltungen an den Anlagen werden ausgesetzt. Alle Mitarbeitenden sind angehalten, auch im privaten Umfeld eine Reduzierung von sozialen Kontakten mit dem Ziel der Vermeidung von Infektionen zu berücksichtigen und die Verhaltensregeln bei Hygieneprävention zu berücksichtigen.

Abläufe in der Trinkwasseraufbereitung

Für die TFW gilt die Aussage der Stellungnahme des Umweltbundesamtes nach Anhörung der Trinkwasserkommission:
„Aufgrund des hohen Automatisierungsgrades in der Wasserversorgung sowie den Vorgaben der allgemein anerkannten Regeln der Technik zu einem hygienischen Umgang mit dem Trinkwasser ist in Deutschland auch bei Infektion des zuständigen Personals bei sachgerechtem Umgang nach aktuellen Kenntnisstand nicht von einem Risiko für die Weiterverteilung von Coronaviren mit dem Trinkwasser auszugehen.“

Um eine Übertragung von Mensch zu Mensch zu verhindern, erfordert die aktuelle Situation für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Versorgungsunternehmen - so wie für andere Unternehmen auch - vor allem einen verantwortungsvollen Umgang mit der individuellen Hygiene.

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