Rohrbrücke im Elstertal wird neu verlegt

Leitungen werden unterirdisch verlegt

ursprüngliche Rohrbrücke

Rohrbrücke im Elstertal ist in die Jahre gekommen

Die Überquerung der Weißen Elster bei Clodra wird von der Thüringer Fernwasserversorgung (TFW) abgerissen und als Düker unter den Bahnschienen und der Weißen Elster unterirdisch verlegt. Die Baumaßnahmen an der Fernwasserleitung in Richtung Gera beginnen am 1. April. Für Radfahrer und Wanderer ist der Radwanderweg in gewohnter Weise nutzbar, der Baustellenbetrieb befindet sich außerhalb des Bereichs. Die Zufahrt zu der Baustelle wird über bestehende Forstwege erfolgen und im Süden über die Ortschaft Clodra vorgenommen werden.

Die 1970 erbaute Rohrbrücke für die Fernwasserleitung über Gera nach Altenburg ist in die Jahre gekommen und eine grundhafte Sanierung stand an. Erbaut wurde die Brücke als Bestandteil der Fernwasserleitung zur Überquerung der Weißen Elster sowie der Bahnstrecke zwischen Gera und Greiz. Die Stand- und Verkehrssicherheit der Brücke sind beeinträchtigt, das ergab ein Gutachten im Auftrag der TFW. Seitdem erfolgten Sicherungsarbeiten. Verschiedene Varianten für die Sanierung der Brücke wurden umfangreich geprüft. Als beständigste und sicherste Maßnahme auf der Teilstrecke ging die Verlegung der Fernleitung im Erdreich hervor. Damit verbunden sind die Gewässerkreuzung und der Abriss der alten Rohrbrücke. Auch in Hochwassersituationen stellt diese Variante die sicherste Lösung dar. Im Oktober 2018 lag die Genehmigung des Thüringer Landesverwaltungsamtes nebst Auflagen aus naturschutzrechtlichen Belangen vor. Im Anschluss begannen die bauvorbereitenden Maßnahmen der TFW, wie die Errichtung einer Gleisüberfahrt über die Bahnstrecke der DB Deutschen Bahn AG sowie Rodungsarbeiten im zukünftigen Baubereich. Die TFW geht von einer Fertigstellung im Dezember 2019 aus.

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