Vom Wasser zum Strom

Wasserkraft ist einer der ältesten erneuerbaren Energieträger. Die Energieerzeugung mithilfe von Wasserkraftanlagen an den Talsperren und in den Fernleitungsnetzen ist ein Beitrag zur Energiewende.

Das natürliche Gefälle zwischen den Talsperren im Thüringer Wald und Thüringer Schiefergebirge sowie in den Versorgungsgebieten im Thüringer Becken und Gebirgsvorland wird zur umweltschonenden Stromerzeugung aus Wasserkraft genutzt. Der natürliche Wasserkreislauf sorgt zusammen mit Maßnahmen zur Stauung und Speicherung dafür, dass je nach Bedarf genügend Wasser zur Stromerzeugung zur Verfügung steht.

Auf dem Weg zur CO2-Neutralität

Die Thüringer Fernwasserversorgung hat sich das Ziel gesetzt, alle wirtschaftlich nutzbaren Wasserkraftpotenziale zu erschließen und so die Energieeffizienz des Unternehmens weiter zu steigern.

Aktuell erzeugen zehn installierte Anlagen erneuerbare Energie aus Wasserkraft. Für das Jahr 2020 wird mit einer Energieerzeugung von circa 14,6 Mio. kWh (Hochrechnung Juli 2020) gerechnet. Bei einem erwarteten Strombezug aus dem öffentlichen Netz in Höhe von ca. 9,1 Mio. kWh (Hochrechnung Juli 2020) können die vielfältigen Aufgaben der Thüringer Fernwasserversorgung in 2020 erstmals bilanziell CO2-neutral erfüllt werden.

Entwicklung der Energieerzeugung

Bilanzieller Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch der Thüringer Fernwasserversorgung.