Als eines der bedeutendsten Talsperrenländer Deutschlands bot Thüringen vom 22. bis 24. September den passenden Rahmen für die diesjährige zweite Fortbildung für Talsperren- und Stauanlagenpersonal. Ausgerichtet von der Thüringer Fernwasserversorgung (TFW) in den Räumlichkeiten des Klosters Volkenroda, brachte die etablierte Veranstaltungsreihe Fachkräfte zahlreicher Talsperrenbetreiber aus Thüringen, Hessen, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg zusammen. Im Fokus standen aktuelle Herausforderungen rund um den sicheren und nachhaltigen Betrieb von Stauanlagen – von Bereitschaftsdiensten und Sicherheitsberichten über den Umgang mit Hoch- und Niedrigwasser, den Auswirkungen des Klimawandels bis hin zu Instandsetzungs- und Sanierungsmaßnahmen.
Praxisnah wurde es bei der Exkursion zur Talsperre Neustadt und zum Hochwasserrückhaltebecken Straußfurt, wo laufende und geplante Baumaßnahmen vorgestellt wurden. Die Fortbildung ist Teil einer bundesweiten, rollierend von verschiedenen Betreibern ausgerichteten Veranstaltungsreihe und lebt vor allem vom persönlichen Austausch. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, Erfahrungen aus unterschiedlichen Regionen und Betriebsstrukturen zu teilen, voneinander zu lernen und neue Impulse für die Herausforderungen der Wasserwirtschaft und des Hochwasserschutzes mitzunehmen.