Leitungsabschnitt der Fernwasserleitung erfolgreich erneuert

Ein weiterer wichtiger Baustein für die sichere Trinkwasserversorgung in Ostthüringen ist fertiggestellt: Die Thüringer Fernwasserversorgung (TFW) hat die Erneuerung eines Abschnitts der Fernwasserleitung zwischen dem Hochbehälter Staitz und dem Knotenpunkt im Fernwassernetz in Dörtendorf erfolgreich abgeschlossen. Über dieses Leitungssystem wird Trinkwasser aus der Talsperre Leibis/Lichte im Schwarzatal, das im Wasserwerk Zeigerheim bei Bad Blankenburg aufbereitet wird, in weite Teile Ostthüringens transportiert. Von der Modernisierung profitieren insbesondere die Region Gera sowie weitere an das Fernwassernetz angeschlossene Versorgungsgebiete.

Tiefbauarbeiten über Ländereien auf dem Feld. In einem offenen Graben wird eine große schwarze Rohrleitung verlegt. Neben dem Graben verläuft ein unbefestigter Weg, im Hintergrund sind Felder und einige Häuser zu sehen.
Bauarbeiten zur Erneuerung der Fernwasserleitung. Die bisherige Stahlleitung wurde durch eine moderne Stahlleitung ersetzt und für höhere Förderkapazitäten ausgelegt. Foto: TFW/Arndt

Nach rund einem Jahr Bauzeit konnte der Leitungsabschnitt planmäßig in Betrieb genommen werden. Bereits seit August fließt das Wasser über den neuen Trassenabschnitt. Aktuell werden noch letzte Arbeiten an Bauwerken und Anlagen sowie die Wiederherstellung der in Anspruch genommenen Flächen abgeschlossen.

„Mit dem erneuerten Leitungsabschnitt investieren wir in die Sicherheit und Zukunftsfähigkeit der Fernwasserversorgung. Die Maßnahme stärkt ein Versorgungssystem, das weiches Trinkwasser aus dem Schwarzatal zuverlässig bis zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern in Ostthüringen transportiert und die Region langfristig versorgt“, sagt Hans Dieter Linz, Betriebsleiter der TFW. Mit dem Projekt wurde ein über 40 Jahre alter Leitungsabschnitt modernisiert. Die bisherige Stahlleitung wurde durch eine moderne Leitung mit größerem Durchmesser ersetzt, die für höhere Fördermengen ausgelegt ist. Gleichzeitig wurden die technischen Bauwerke entlang der Trasse erneuert.

Die Maßnahme zeigt zugleich, wie leistungsfähig regionale Zusammenarbeit sein kann. An Planung und Bau waren Unternehmen aus Thüringen, Sachsen und Franken beteiligt. Gemeinsam mit Kommunen, Behörden, Grundstückseigentümern und weiteren Projektpartnern ist es gelungen, die Arbeiten im vorgesehenen Zeitrahmen umzusetzen und einen wichtigen Abschnitt der ostthüringischen Wasserversorgung fit für die Zukunft zu machen.

Mit der abgeschlossenen Erneuerung stärkt die TFW die Widerstandsfähigkeit ihres Netzes und schafft die Voraussetzungen dafür, dass die Menschen in Ostthüringen auch künftig zuverlässig mit hochwertigem Trinkwasser versorgt werden können.

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