Mock Up eines Smartphones mit Funktionsübersicht der App "Mobilfunk-Check"

Die Thüringer Fernwasserversorgung (TFW) nimmt teil an der bundesweiten Mobilfunkmesswoche zur Meldung von Funklöchern. Bereits zum zweiten Mal rufen Bund, Länder und Kommunen zur bundesweiten Aktionswoche auf.  Vom 24. Juni bis 1. Juli sind Unternehmen und Privatpersonen angehalten, mittels App der Bundesnetzagentur Funklöcher zu erfassen und damit weiße Flecken bei der Netzabdeckung zu dokumentieren. Damit sollen Bedarfe sichtbar gemacht und Verbraucherrechte gestärkt werden.

Die TFW hat ihre Mitarbeitenden dazu aufgerufen, sich an der Initiative der Bundesnetzagentur zu beteiligen. Funklöcher sind auch der täglichen Aufgabenerfüllung im Talsperrenbetrieb hinderlich und ein unnötiges Risiko für die Versorgungssicherheit. Als Flächenbetrieb mit Anlagen in ganz Thüringen sind die Mitarbeitenden der TFW tagtäglich auch fernab von Ballungszentren mit hoher Netzabdeckung unterwegs. Eine solides Mobilfunknetz hilft nicht nur dabei, Zeitverluste im Arbeitsalltag zu vermeiden, sondern stärkt auch das Störfallmanagement.

Staumeister Alexander Mehner in ziviler Kleidung lehnt an einem Balkongeländer. Hinter ihm ist die Staumauer der Talsperre Leibis/Lichte sowie ein Stück des bewaldeten Hanges zu erkennen.
Staumeister Alexander Mehner an der Talsperre Leibis/Lichte. Foto: TFW/Anders

„Spätestens im Fall von Störungen an wasserbaulichen Anlagen brauchen wir uneingeschränkten Zugang zu aktuellen Daten, Lagebildern und Infos aus unserer Schaltwarte. Wenn ich für Mobilfunkempfang dann erst kilometerweit fahren muss, ist das nicht nur ärgerlich, sondern gefährdet auch unseren öffentlichen Auftrag.“

Alexander Mehner
Staumeister am Stützpunkt Unterweißbach

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