In der Trinkwasseraufbereitungsanlage Zeigerheim führt die Thüringer Fernwasserversorgung derzeit planmäßige Instandhaltungs- und Umbaumaßnahmen durch. Viele dieser Arbeiten können ohne Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung umgesetzt werden. In der kommenden Woche steht jedoch der Austausch einer großen Absperrarmatur DN 1000 an, über die ein wesentlicher Teil des aufbereiteten Trinkwassers in das Leitungsnetz abgegeben wird. Gleichzeitig werden bauliche Vorbereitungen für den Anschluss an die neue Filterstufe vorgenommen.  

Deshalb kann die Anlage von Sonntag, 1. November 2026, bis voraussichtlich Freitag, 6. November 2026, nur mit einer Aufbereitungskapazität von 1.500 Kubikmetern pro Stunde betrieben werden. Damit kann in diesem Zeitraum rund ein Zehntel weniger Fernwasser in das Leitungsnetz eingespeist werden als im regulären Betrieb.  

Die angeschlossenen lokalen Trinkwasserversorger wurden frühzeitig eingebunden und sind auf die vorübergehend geringere Fernwasserlieferung vorbereitet. Wo eigene Wasserressourcen zur Verfügung stehen, werden diese verstärkt genutzt, um die fehlende Menge auszugleichen. Im Solidarprinzip tragen die Versorger damit gemeinsam zur Absicherung der Trinkwasserversorgung in Ostthüringen bei.  

Durch die zeitweise stärkere Nutzung örtlicher Wasservorkommen kann sich regional die gewohnte Zusammensetzung des Trinkwassers verändern. Das kann beispielsweise bei Geschmack oder Wasserhärte wahrnehmbar sein. Die Trinkwasserqualität wird durch die Maßnahme nicht beeinträchtigt und von den örtlichen Gesundheitsämtern wie gewohnt kontrolliert.

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