Baubeginn für neues Abschlussbauwerk am HRB Straußfurt
Ab der 42. Kalenderwoche 2026 beginnt die Thüringer Fernwasserversorgung (TFW) mit dem Ersatzneubau des Abschlussbauwerks am Hochwasserrückhaltebecken (HRB) Straußfurt. Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2030 dauern und sind ein wichtiger Bestandteil der Erweiterung und Instandsetzung der Hochwasserschutzanlage. Das HRB Straußfurt schützt seit rund 65 Jahren die Unterlieger der Unstrut und bleibt auch während der gesamten Bauzeit uneingeschränkt in Betrieb.
Das Baufeld umfasst das Abschlussbauwerk einschließlich Tosbecken bis zur Bahnbrücke über die Unstrut. Der Abriss des alten Bauwerkes erfolgt etappenweise. Zunächst wird das südliche Halbwerk mit seinen zwei Schützen erneuert und in Betrieb genommen. Anschließend folgt der Neubau des nördlichen Halbwerks. So bleibt die Steuerung der Wasserabgabe in die Unstrut während der gesamten Baumaßnahme gewährleistet.
Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt überwiegend über die Abfahrt von der B4 südlich des Bahnübergangs bei Vehra.
Weitere Informationen zum Gesamtprojekt „Erweiterung und Instandsetzung des HRB Straußfurt“ veröffentlicht die TFW fortlaufend auf ihrer Internetseite unter www.thueringer-fernwasser.de.